Leere Bänke in Stadion
APA/ERWIN SCHERIAU
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Sport

Sturm Graz: Fan-Beschränkung „Katastrophe“

Die CoV-Zuschauer-Beschränkungen sind für Sturm Graz eine „wirtschaftliche Katastrophe“. In einem Schreiben an Mitglieder, Abonnenten und Fans vom Dienstag sprach der Fußball-Bundesligist von einer „überraschenden und unverständlichen Erklärung“.

„Die für uns sehr überraschende Nachricht von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP, Anm.) über die neuerliche Beschränkung der Zuschauerzahlen ist wirtschaftlich gesehen eine Katastrophe und kostet uns einen deutlichen siebenstelligen Betrag. Der Fördertopf der Bundesregierung muss auf jeden Fall aufgestockt und über den 30. September hinaus verlängert werden“, hielt Sturms Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich fest. Er sprach von einer „willkürlichen“ Entscheidung der Regierung.

„Kein Unterschied beim Risiko, ob 3.000 oder 8.000“

Derzeit dürfen nur 3.000 Zuschauer ins Stadion. Sturm habe in Abstimmung mit den Behörden viel in ein Covid-Präventionskonzept investiert, so Tebbich: „Das gesundheitliche Risiko ob 3.000 oder 8.000 Zuschauer, so wie es das Konzept vorsieht, macht keinen Unterschied“, betonte er.

Sturm muss nun umdisponieren: Bis Mittwochvormittag haben alle Abonnenten das Recht, ihre Dauerkarte ohne finanzielles Risiko stillzulegen; aus dem verbleibenden Pool werden jene 1.000 ausgewählt, die ihre Abos als erste abgeschlossen haben. Alle Abonnenten, die außerdem auch Mitglieder sind, dürfen ebenfalls ins Stadion.