Wecker, Zeit, Uhr
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Chronik

Zeitumstellung: Weiterdrehen an der Uhr

Von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr werden am Sonntag die Uhren auf die Sommerzeit vorgestellt – eigentlich zum letzten Mal, geht es nach Beschlüssen des EU-Parlaments. Ein Ende des ständigen Vor- und Zurückstellens der Uhren ist aber auch weiterhin nicht in Sicht.

Mit 410 zu 192 Stimmen plädierten die EU-Abgeordneten vor zwei Jahren für ein Ende des halbjährlichen Umstellens. Auch alle steirischen EU-Parlamentarier, egal welcher Fraktion, würden sich ein Ende des Umstellens wünschen: „Natürlich!“, bestätigt etwa EU-Abgeordnete Simone Schmiedtbauer (ÖVP).

„Meine Fraktion im EU-Parlament ist eindeutig für ein Ende der Zeitumstellung“, unterstreicht auch EU-Abgeordnete Bettina Vollath von der SPÖ. Auch der freiheitliche steirische EU-Abgeordnete Georg Mayer und Thomas Waitz, EU-Abgeordneter der steirischen Grünen, sagen: Das halbjährliche Umstellen gehöre abgeschafft, es würde nur Mensch und Tier belasten.

Bleibt die Sommer- oder Winterzeit?

Allerdings: Das Ende des Umstellens wurde damit verknüpft, dass sich die Mitgliedsstaaten auf einheitliche Lösungen verständigen. Österreich sprach sich für eine dauerhafte Sommerzeit aus. Eine einheitliche Meinung gibt es allerdings bis heute nicht.

„Es müssten sich die europäischen Regierungschefs darauf einigen, welche Zeit bleiben soll: Sommerzeit oder Winterzeit“, so Vollath. „Der Ball liegt bei den Mitgliedsstaaten und die haben wie wir alle wissen leider alle im Moment andere Sorgen und andere Probleme“, bestätigt Schmiedtbauer.

Weiter vor- und zurückdrehen

Die EU-Abgeordnete rechnet damit, „dass wir erst in ein paar Jahren wirklich mit dieser Aufgabe vorankommen werden“. Stört das Umstellen auf die Sommerzeit? Jeder hat seine Meinung zu dem europaweiten Problem. Daher heißt es bis auf Weiteres: Im März eine Stunde nach vor, im Oktober eine zurück.