Therme Loipersdorf
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Coronavirus

Köstinger: Thermen als „sicherer Ort“

Bei einem Lokalaugenschein in der Therme Loipersdorf hat Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Samstag die aktuelle Lage mit den örtlichen Tourismusbetrieben besprochen. Thermen seien ein „sicherer Ort“, so die Ministerin bei ihrem Besuch.

Nach über sechs Monaten Stillstand konnte man in der Therme Loipersdorf vor zehn Tagen den ersten Gast begrüßen. Jetzt freut man sich über eine gute Auslastung, trotz der noch immer strengen Auflagen: Es gilt die bekannte „3-G-Regel“ – also jeder Gast muss, geimpft getestet oder genesen sein. Im Inneren der Therme gilt zwei Meter Abstand bei den Liegen, 20 Quadratmeter benötige Fläche pro Gast und Maskenpflicht.

Hoffnung auf Normalbetrieb im Sommer

Die Freude über die Öffnung ist jedenfalls groß, dass im Juni weitere Erleichterungen bevorstehen, wird auch sehr positiv gesehen, sagt Philip Borckenstein-Quirini von der Therme Loipersdorf: „Rechtzeitig zum Ferienbeginn können wir – wenn der Plan hält, quasi wieder Normalbetrieb machen, und das ist super.“

Der Besuch von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), um mit den örtlichen Tourismus-Betreibern die derzeitige Lage zu besprechen, wird als Auszeichnung verstanden. Auch Köstinger freut sich über den spürbaren Aufschwung: „Mir geht’s auch wirklich darum zu zeigen, dass Thermen ein wirklich sicherer Ort sind. Wir haben jetzt sehr viele Monate der Entbehrung gehabt – jetzt geht’s wieder auf mit den 3-G-Regeln. Natürlich noch mit Abstand und Maske, aber es wird.“

Noch im Jänner hat Hotelier Gerald Stoiser in eine unklare Zukunft geblickt. Mittlerweile konnte auch er aufsperren: „Es kommen spontan viele Buchungen und wir freuen uns wirklich, dass wir wieder mit unseren Gästen gemeinsam da sind“, so Stoiser.

Wirtschaftlich in kritischer Phase

Dennoch stecken die Betriebe noch immer in kritischen Phasen und haben auch Wünsche an die Politik: „Die Thermen haben 13 Prozent Mehrwertsteuer. Wir würden uns wünschen, wie im übrigen Tourismus, dass wir eine Entlastung auf fünf Prozent bekommen“, sagt etwa Borckenstein-Quirini.

Es werde solange Wirtschaftshilfen geben, solange es welche brauche, „aber wir brauchen natürlich auch hier wieder eine Rückkehr zur Normalität“, entgegnet Köstinger. Insgesamt sei man aber in der gesamten Region sehr zufrieden, dass es jetzt wieder aufwärts geht und dass Gäste kommen, heißt es seitens der Betreiber.