Der Tatort
APA/ANNEMARIE HAPPE
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Chronik

Tote 17-Jährige: Obduktion bestätigt Mord

Nach dem Tod einer 17-jährigen Schwangeren liegt nun das Obduktionsergebnis vor – demnach besteht nun kein Zweifel mehr, dass es Mord war.

Dienstagabend wurde die Leiche der 17-Jährigen in ihrer Wohnung gefunden – mehr dazu in 17-jährige Schwangere getötet – Verdächtiger in Haft.

Schere mutmaßliches Tatwerkzeug

Laut der anschließenden Obduktion wurde sie ermordet, bestätigt Hans Jörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz: „Die von der Staatsanwaltschaft Graz angeordnete Obduktion erbrachte mehrere Stiche in die Halsgegend. Als Tatwerkzeug kommt eine Schere in Betracht, und die Todesursache ist laut Obduktionsergebnis eine Luftembolie.“ Laut Gerichtsmedizin wurden auch Kompressionsspuren gefunden – sie dürfte also auch gewürgt worden sein.

Dringend tatverdächtig ist ein 19-jähriger Bekannter der Frau – er soll auch der Vater des ungeborenen Kindes sein; der Mann wurde in der Wohnung seiner Eltern verhaftet.

Tatverdächtiger streitet Zusammenhang weiter ab

In den bisherigen Einvernahmen streitet er aber nach wie vor jeden Zusammenhang mit der Tat ab, sagt Polizeisprecher Fritz Grundnig: „Er gibt zu, dass er am betreffenden Abend bei seiner Bekannten in der Wohnung war, er sagt auch, dass es zu einem verbalen Streit gekommen ist, aber mit dem Tod der Frau selbst will er nichts zu tun haben. Er ist danach in die Wohnung seiner Eltern gefahren, in sein Zimmer. Dort wurde er auch angetroffen und festgenommen.“ Die Einvernahmen des Verdächtigen wird am Donnerstag fortgesetzt.

Hilfe bei Gewalt

Frauen, die Gewalt erleben, finden kostenlos und rund um die Uhr Hilfe und Informationen bei der Frauenhelpline unter der Nummer 0800/222555, weiters beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und beim Gewaltschutzzentrum Steiermark. Droht akute Gewalt, rufen Sie sofort den Polizeinotruf unter 133 oder 112; Gehörlose und Hörbehinderte können per SMS an 0800/133 133 Hilfe rufen.