Umweltpreis 2021 im Grazer Schauspielhaus an Kinder und Jugendlichen vergeben
Foto Fischer
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Umwelt & Klima

Junge Menschen mit Umweltpreis prämiert

Unter dem Motto „Klimaschutz ist Kinderschutz“ ist am Samstag der Grazer Umweltpreis 2021 im Grazer Schauspielhaus vergeben worden. Dieser richtete sich erstmals ausschließlich an Kinder und Jugendliche. Sieben Projekte wurden ausgezeichnet.

Forschen, tüfteln, um die Ecke denken und Ideen für eine Zukunft finden – so lautete die Aufgabenstellung. Die Entscheidung Kinder und Jugendliche in den Fokus zu rücken, basiert auf einer Klimastudie des SOS-Kinderdorf.

Vielseitige Themen aufgegriffen

Insgesamt 21 Projekte wurden zum Thema „Eure Ideen für die Zukunft“ eingereicht. Eine fünfköpfige Jury wählte davon sieben Siegerprojekte aus und war sich einig: „Das junge Publikum gehört auf die Bühne und nicht in den Zuschauerraum.“

Prämiert wurden die Projekte von Umweltstadträtin Judith Schwentner (Die Grünen) und SOS-Kinderdorf-Geschäftsleiterin Heidi Fuchs. Der Umweltpreis der Landeshauptstadt Graz ist insgesamt mit 4.500 Euro dotiert. Die Projekte der Sieger griffen dabei Themen wie Garten und Natur, Tiere sowie Wegwerfgesellschaft und Upcycling auf.

Zeichen für klimafreundliche Zukunft

„Der Markt der Zukunft ist ein großartiger Ort, um zu zeigen, wie wir sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen und dabei ein gutes Leben für alle bewirken können", so Schwentner, die den Umweltpreis als wichtiges Zeichen für eine klimafreundliche Zukunft von Graz sieht.

Für Fuchs sei der Preis der Stadt Graz ein wesentliches Signal: „Es ist großartig zu sehen, was für tolle Projekte, Ideen und Visionen in den jungen Köpfen herumgeistern und vor allem auch umgesetzt werden. Das zeigt uns Großen, wie wichtig unseren Kindern und Jugendlichen eine umweltfreundliche Zukunft und Lebenswelt ist."

Kinder sorgen sich um Zukunft

Eine Umfrage vom Institut für Jugendkulturforschung im Auftrag von SOS-Kinderdorf zeigt, dass sich 59 Prozent der Kinder und Jugendlichen sorgen, dass es in der Zukunft häufiger zu Pandemien kommen könnte. 85 Prozent der Befragten fürchten sich davor, dass die Erde zerstört werden könnte.