Wasserkocher und Tasse mit heißem Wasser Symbolbild
ORF/Hofmeister
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CHRONIK

Kinder: Experten warnen vor Verbrühungen

Adventszeit ist die Zeit für Tee, Glühwein oder Punsch – doch bei der Zubereitung und Aufbewahrung von Heißgetränken kommt es immer wieder zu schweren Verbrühungen bei Kindern. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit appelliert zu besonderer Vorsicht.

In Österreich müssen pro Tag bis zu acht Kinder ins Spital, weil sie Verbrühungen oder Verbrennungen erleiden. Insgesamt werden in den Krankenhäusern jedes Jahr 2.000 Kinder mit derartigen Verletzungen behandelt – die meisten Verletzungen passieren durch Verbrühungen, heißt es in einer Aussendung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

Geräte und Heißgetränke außer Reichweite

Experten rufen daher alle Erwachsene auf, mit Wasserkochern, Teekochern oder Glühweinbehältern besonders gut aufzupassen. Die Geräte und auch deren Kabel sollen immer außer der Reichweite von Kindern sein. Auf keinen Fall sollen zudem Tassen mit heißen Getränken an den Tischrand gestellt werden, denn diese könnte ein Kleinkind von unten zu fassen bekommen – bereits eine Tasse heißer Tee kann rund ein Drittel der Körperoberfläche eines Kleinkindes verbrühen.

Bei Verbrühungen unbedingt Arzt aufsuchen

Auch sind die Folgen von Verbrühungen für Kinder besonders schwerwiegend, denn ihre Haut ist dünner und Verbrühungen oder Verbrennungen haben oft dramatische Folgen für ihre Gesundheit. Experten raten daher, Verbrennungen und Verbrühungen bei Kindern immer von einem Arzt anschauen zu lassen; bei großflächigen Verletzungen sollte unbedingt die Rettung alarmiert oder ein Krankenhaus aufgesucht werden, heißt es.