Spritzen für CoV-Impfung
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Coronavirus

Steiermark impft „im Vollbetrieb“

In der Steiermark ist in den vergangenen Tagen die zweimillionste CoV-Impfung verabreicht worden. Es werde „im Vollbetrieb“ geimpft, dabei handelt es sich aber überwiegend um Booster-Impfungen – die Zahl der Erstimpfungen stagniert.

Impfkoordinator Michael Koren zeigte sich am Freitag „ganz glücklich und zufrieden“ mit den Zahlen der vergangenen Woche: Bisher gab es fast 900.000 Erstimpfungen, das sind 71,75 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Kinderimpfungen im Plan

Auch die Kinderimpfungen verlaufen offenbar nach Plan: Die ausgegebenen Termine werden wahrgenommen – es kommen sogar mehr Eltern mit ihrem Nachwuchs zu den Impfstraßen als angemeldet. Kinder werden derzeit aber nur mit Terminen immunisiert, um lange Wartezeiten zu verhindern; am Samstag wird allerdings in Murau erstmals auch ein freies Impfen für Kinder versucht.

Erstimpfungen stagnieren

Bis Ende Dezember dürfte der Großteil der steirischen Geimpften ihre Auffrischung erhalten haben – mehr dazu in Österreich bei dritter Impfung im Spitzenfeld (news.ORF.at) –, danach werden die frei werdenden Kapazitäten wohl für jene nötig sein, die sich angesichts der bevorstehenden Impfpflicht doch noch ihre erste Spritze abholen. Die Zahlen bei den Erstimpfungen stagnieren derzeit, so der stellvertretende Landesamtsdirektor Wolfgang Wlattnig: Man hoffe, dass sie nicht weiter sinken – in der Vorwoche waren es rund 7.700.

Über 200.000 Steirer über 14 nicht geimpft

Apropos Impfpflicht: Die steirischen Koordinatoren zeigten sich mit der nun vorgelegten gesetzlichen Lösung des Bundes zufrieden, da es klare Vorgaben gibt, wer nicht unter die Pflicht fällt – mehr dazu in Entwurf zur Impfpflicht präsentiert (news.ORF.at). Die klaren Ausnahmen würden es auch den Ärztinnen und Ärzten erleichtern, Atteste auszustellen oder eben nicht, so Koren. Laut Wlattnig sind derzeit rund 215.000 Steirerinnen und Steirer ab 14 Jahren noch nicht geimpft.