Coronavirus

Arbeiterkammer verlängert CoV-Hilfe

Die Arbeiterkammer Steiermark (AK) rechnet aufgrund der andauernden CoV-Pandemie mit einer Zunahme an Insolvenzen. Daher verlängert sie bis Ende 2022 ihre CoV-Hilfe für Mitglieder, die von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen sind.

Konkret geht es dabei um ein zinsloses Darlehen. Das Darlehen ist mit 70 Prozent des Einkommens oder maximal 2.000 Euro netto pro Monat gedeckt und wird für maximal drei Monate gewährt.

Hilfe, um Lebensunterhalt zu sichern

„Ziel der Corona-Überbrückungshilfe ist die Sicherung des Lebensunterhaltes der kammerzugehörigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, einschließlich Lehrlingen“, so AK-Präsident Josef Pesserl. Aus den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre sei bekannt, dass bis zur ersten Zahlung des Insolvenz-Entgelts im Durchschnitt zwei Monate vergehen. Mit den Hilfsgeldern soll die Zeit bis zur Erstzahlung überbrückt werden, teilte die AK am Dienstag in einer Aussendung mit.

CoV-Hilfe nur für Mitglieder der Arbeiterkammer

Voraussetzung für diese CoV-Hilfe sei, dass die Betroffenen Mitglied der AK-Steiermark sind. Die Ansprüche können laut AK etwa durch Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren, Masseverwalteranerkenntnis oder ein vom Masseverwalter bestätigtes Forderungsverzeichnis nachgewiesen werden. Rechtsanspruch auf eine Vorfinanzierung des Insolvenz-Entgelts bestehe keine, hieß es seitens der AK.