Bauschutt-Reste
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Umwelt

RH: Land bei Bauabfallverwertung vorbildlich

Das Land könnte bei der Verwertung von Bauabfällen zum Vorbild werden, heißt es in einem aktuellen Bericht des Landesrechnungshofes. Dabei wurde die konkrete Umsetzung der Abfall- und Kreislaufwirtschaft auf Landesebene durchleuchtet.

Etwa drei Viertel am Gesamtabfallaufkommen in der Steiermark steuert die heimische Bauwirtschaft bei – und was die Landesebene angeht, da stellt der Rechnungshof ein gutes Zeugnis aus.

Bei den Erhebungen in der zuständigen Abteilung 14 für Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit fanden die Prüfer nichts, was sozusagen „zum Himmel stinkt" – ganz im Gegenteil: Mit dem vom Land herausgegebenen Baurestmassen-Leitfaden werde allen relevanten Beteiligten ein praktisches Hilfsmittel zur Verfügung gestellt; die geplante Ergänzung um das Thema Verwertbarkeit von Bodenaushubmaterial erachtet der Rechnungshof als „sinnvoll".

Einziger Kritikpunkt: Kooperation könnte besser sein

Einziger Kritikpunkt: Der Rechnungshof empfiehlt eine bessere Kooperation der mit Bau befassten Stellen. Es gebe mehrere Abteilungen und Gesellschaften des Landes, die sich direkt oder indirekt mit der Umsetzung von Bauvorhaben befassen; vor allem in den Bereichen Wasserbau, Wohnbau, Straßenbau und Krankenhausbau fallen große Mengen an Bodenaushub sowie Bau- und Abbruchabfällen an. Eine Zusammenarbeit dieser Fachbereiche mit der zuständigen Abteilung 14 sei derzeit allerdings nur bedingt gegeben, was zu einem mangelnden Informationsaustausch führt, heißt es im Prüfbericht. Daher wird eine Zusammenarbeit zwischen der A14 und den mit Bau befassten Landesstellen angeregt.