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Verkehr

Mit einer App gegen den Stau

Mit Samstag rollt die erste große Reisewelle des Sommers an. Bei der ASFINAG und beim ÖAMTC rechnet man mit erhöhtem Verkehrsaufkommen, Apps sollen helfen.

Die Prognosen seien zwar schwierig, und normalerweise sei der starke Reiseverkehr erst Ende Juli, Anfang August zu erwarten – aber schon zu Pfingsten sei der Reiseverkehr heuer sehr stark gewesen.

Schwierige Prognosen

Das sei immer ein Indikator für die Sommerferien, erklärt ÖAMTC-Verkehrssprecher Harald Lasser: „Heuer sieht es danach aus, dass schon das erste Juli-Wochenende sehr stark sein kann. Pfingsten ist ein Gratmesser auch für die Sommerferien – das ist das eine, was für einen starken Reiseverkehr spricht. Die Benzinpreise oder jene für Quartiere sprechen dagegen. Andererseits wird die Unsicherheiten im Flugverkehr auch vielleicht manche zum Auto bringen. Wir gehen davon aus, dass schon einiges los sein wird, und die Leute sollten sich darauf einstellen.“

Betroffen sein werden die üblichen Strecken Richtung Süden, das heißt in der Steiermark sowohl die Pyhrnautobahn (A9) Richtung Slowenien und Kroatien, als auch die Südautobahn (A2) nach Italien. Grenz- oder Passkontrollen seien gerade Richtung Kroatien möglich, mit Wartezeiten sei da allenfalls zu rechnen.

Besser in der Nacht oder später fahren

Wer es sich einteilen kann, sollte ein paar Tipps beachten, sagt Lasser: „Wenn man den Samstag als Reisetag vermeiden kann, ist schon geholfen. Eine zweite Möglichkeit wäre, in der Nacht fahren, das ist auch vom Klima her deutlich besser. Oder wenn man am Samstag wegfährt, dass man erst später wegfährt – also nicht in der Früh, sondern dass man erst um 15.00 oder 16.00 Uhr aufbricht.“

Route schon vor dem Start genau prüfen

Außerdem gibt es alle Reiseinformationen auch über die ÖAMTC-Apps oder über die neue App der ASFINAG: Damit bereits die Fahrt in den Urlaub erholsam wird, sollte man die Route vor dem Start genau prüfen und sich über das Verkehrsgeschehen entlang der Strecke informieren. Über die ASFINAG-App kann man beispielsweise auch Unfälle, Baustellen, Rastplätze und E-Ladestationen herausfinden und Straßen über die 1.800 Webcams live beobachten.