Dominik Wlazny hat am Donnerstag seine Bundesländer-Unterstützungstour in Graz begonnen. Einige Unterstützerinnen und Unterstützer sind in die Grazer Innenstadt gekommen, um selbst eine Unterstützungserklärung zu unterzeichnen. „Ich bin unglaublich dankbar für die viele Unterstützung, die uns an den Stützpunkten und aus ganz Österreich zugesprochen wird", so Wlazny.
Wlazny selbst sei unzufrieden und möchte mit seiner Kandidatur dem entgegenwirken: „Ich sehe die Rolle des Bundespräsidenten als moralische Richtschnur. Da muss man sich hinstellen und sagen: ‚Das geht sich aus und das geht sich nicht aus‘. Und das fehlt mir momentan“, so der 35-jährige Wiener.

Bierpartei nicht unerfahren
Wlazny und seine Partei sind nicht unerfahren in der österreichischen Politik. 2020 erreichten sie in elf der 23 Bezirksräte ein Mandat und konnten bereits mehr als 300 Anträge und Anfragen einbringen. Seine Kampagne läuft unter dem Namen „Mei‘ Präsident“. Dazu gibt es, untypisch für die Partei, Wasser mit dem Motto: „Dieses Wasser ist still – Dominik Wlazny ist es nicht“.