Impressionen von der Airpower22
APA/Red Bull
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Chronik

Zwei Tage Volksfeststimmung bei der Airpower22

Rund 275.000 Besucherinnen und Besucher haben am Freitag und Samstag bei der Airpower22 in Zeltweg für Volksfeststimmung gesorgt. Am Samstag schaute auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen – Oberbefehlshaber des Heeres – quasi auf „Truppeninspektion“ vorbei.

Der Chef der Luftstreitkräfte, Gerfried Promberger, sprach in einer ersten Bilanz von einem unglaublichen Besucherandrang: „Am Samstag sind rund 150.000 Besucher gekommen, am Freitag waren es 125.000, gesamt also rund 275.000 Zuschauer“ – mehr dazu in Großer Andrang am ersten Tag der Airpower.

Einer von ihnen war Alexander Van der Bellen: In Empfang genommen wurde der Bundespräsident nach der Landung mit einem Blackhawk-Helikopter unter anderen von einer ÖVP-Damenriege: „Hausherrin“ und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landtagspräsidentin Manuela Khom und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Ein Selfie mit dem Präsidenten

Begleitet von Airpower-Projektleiter Wolfgang Prieler nahm er das Gelände des Fliegerhorstes vom Tower aus in Augenschein. Bis er dort angekommen war, dauerte es allerdings etwas: Reihenweise wollten die Menschen Selfies mit dem Bundespräsidenten machen, und Van der Bellen kam dem sichtlich gerne nach.

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Impressionen von der Airpower22
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Impressionen von der Airpower22: Überflug des US-Bombers B-52
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Impressionen von der Airpower22: Überflug des US-Bombers B-52
Impressionen von der Airpower22: Überflug des US-Bombers B-52
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Impressionen von der Airpower22: Überflug des US-Bombers B-52
Impressionen von der Airpower22: Bundespräsident Alexander Van der Bellen
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Impressionen von der Airpower22: Bundespräsident Alexander Van der Bellen
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Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter des Bundesheeres
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Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter des Bundesheeres
Impressionen von der Airpower22: Eine C-130 des Bundesheeres
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Impressionen von der Airpower22: Eine C-130 des Bundesheeres
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Impressionen von der Airpower22: Ein möglicher Nachfolger der Hercules, deren Nutzungsdauer 2030 endet, die Casa C295 des Airbus-Konzerns.
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Impressionen von der Airpower22: Ein möglicher Nachfolger der Hercules, deren Nutzungsdauer 2030 endet, die Casa C295 des Airbus-Konzerns
Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
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Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
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Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
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Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
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Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori
Impressionen von der Airpower22: Überflug des US-Bombers B-52
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Impressionen von der Airpower22: Überflug des US-Bombers B-52
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Impressionen von der Airpower22
Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte
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Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte
Impressionen von der Airpower22: F-5 der Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe
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Impressionen von der Airpower22: F-5 der Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe
Impressionen von der Airpower22: Ein Mi-24 Hubschrauber der Tschechischen Luftwaffe
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Impressionen von der Airpower22: Ein Mi-24 Hubschrauber der tschechischen Luftwaffe
Impressionen von der Airpower22: Zwei Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte.
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Impressionen von der Airpower22: Zwei Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte
Impressionen von der Airpower22: Eine Herkules C130 der österreichischen Luftstreitkräfte
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Impressionen von der Airpower22: Eine Herkules C130 der österreichischen Luftstreitkräfte
Impressionen von der Airpower22: Eine Abdeckung mit einer Tiger-Decke in einer F-16 Tiger der Polnischen Luftwaffe
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Impressionen von der Airpower22: Eine Abdeckung mit einer Tigerdecke in einer F-16 Tiger der polnischen Luftwaffe
Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte
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Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte
Impressionen von der Airpower22: Der Helm eines Piloten liegt neben dem Cockpit eines Kampfjets
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Impressionen von der Airpower22: Der Helm eines Piloten liegt neben dem Cockpit eines Kampfjets
Impressionen von der Airpower22: PC-6 Porter Flächenflugzeuge mit einem Wasserabwurf
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Impressionen von der Airpower22: PC-6 Porter Flächenflugzeuge mit einem Wasserabwurf
Impressionen von der Airpower22: Besucher besichtigen einen Eurofighter.
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Impressionen von der Airpower22: Besucherinnen und Besucher besichtigen einen Eurofighter
Impressionen von der Airpower22: Ein Saab Gripen der ungarischen Luftwaffe.
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Impressionen von der Airpower22: Ein Saab Gripen der ungarischen Luftwaffe
Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte
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Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte
Impressionen von der Airpower22: Fahnensprung von Fallschirmspringern mit der österreichischen Flagge
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Impressionen von der Airpower22: Fahnensprung von Fallschirmspringern mit der österreichischen Flagge
Impressionen von der Airpower22: Eine Übersicht des Veranstaltungsgeländes
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Impressionen von der Airpower22: Eine Übersicht des Veranstaltungsgeländes
Impressionen von der Airpower22: Ein Leonardo AW-169 Hubschrauber der italienischen Luftwaffe
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Impressionen von der Airpower22: Ein Leonardo AW-169 Hubschrauber der italienischen Luftwaffe
Impressionen von der Airpower22: Ein Aloutte Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres
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Impressionen von der Airpower22: Ein Aloutte-Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres
Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftwaffe
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Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftwaffe
Impressionen von der Airpower22: Eine Übersicht des Veranstaltungsgeländes
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Impressionen von der Airpower22: Eine Übersicht des Veranstaltungsgeländes
Impressionen von der Airpower22
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Impressionen von der Airpower22

Rund 200 Fluggeräte aus 20 Nationen, davon rund 50 des Bundesheeres, lieferten an beiden Tagen eine je achtstündige Show.

Eine B-52 kam spät, aber doch

Das Programm war weitgehend identisch, eines der Highlights am Samstag strapazierte aber die Geduld der Besucherinnen und Besucher: die angekündigte B-52 „Stratofortress“ der US-Luftwaffe. Erst hieß es, zwei B-52 würden den Fliegerhorst Hinterstoisser überfliegen, doch waren Tag und Stunde nicht klar. Dann war der Überflug für 15.00 Uhr angekündigt, gegen 14.50 Uhr trieb sich dann nur eine der achtstrahligen Maschinen im Luftraum über der Steiermark – hoch oben, kaum jemand bemerkte sie.

Impressionen von der Airpower22: Überflug des US-Bombers B-52
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Dann flog sie um 15.02 Uhr von Osten her über das Aichfeld nach Westen, enorm schnell, aber nicht tief über Grund wie angekündigt. „Den Amis schreibt in der Luft eben keiner was vor“, kommentierte ein Zuschauer den ersten Überflug einer B-52 bei einer Air-Show in Österreich.

An Wertschöpfung sollen laut den Veranstaltern rund neun Millionen Euro in der Region geblieben sein: „Jeder Wirt hatte ein Lächeln im Gesicht“, so ein leitender Bundesheeroffizier.

Drexler: „Ein sehr großes Volksfest“

Dementsprechend zog auch Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) eine positive Zwischenbilanz: „Es ist unvorstellbar, wie viele Menschen wieder hierhergekommen sind, das ist eigentlich ein sehr großes Volksfest, könnte man sagen, und die Zwischenbilanz ist sehr positiv, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Luftfahrtindustrie ein ganz wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist.“

Veranstalter mit Nachhaltigkeitskonzept zufrieden

Ein laut Veranstaltern umfassendes Umweltkonzept sollte durch kurze Transportwege, klimafreundliche Anreise und viel Regionalität bei der Verpflegung für ein nachhaltigeres Event als bei vergangenen Gelegenheiten sorgen. Befragte Expertinnen und Experten bewerteten die gesetzten Maßnahmen teils positiv, teils aber auch als unzureichend – mehr dazu in Airpower22: Tanner sieht „Impuls für die Region“.

Projektleiter Wolfgang Prieler war jedenfalls „froh und glücklich mit diesem Resultat nach einem Jahr Planung und Arbeit“. In Summe seien rund 6.500 Mitarbeiter im Einsatz, davon rund 4.500 Soldaten. Der Milizanteil an diesen betrage 1.356 Köpfe, der Frauenanteil unter den Uniformierten lag bei 658. Das Sanitätspersonal zählte nach Köpfen 352. Zur Abwicklung für Lagern, Kochen und Administration wurden 215 Container aufgebaut, ebenso wie 1.500 Feldbetten und fünf Großküchen. In diesen wurden 7,5 Tonnen Fleisch, eine halbe Tonne Fisch verkocht sowie 3,6 Tonnen Salat, vier Tonnen Obst und rund 45.000 Liter Mineralwasser ausgegeben.

Airpower22: Waghalsige Manöver

Rund 275.000 Besucherinnen und Besucher haben bei der Airpower22 ihre Blicke in Richtung Himmel gerichtet. Und viele konnten gar nicht glauben, welch waghalsige Manöver die Pilotinnen und Piloten geflogen sind.

Prieler zufolge ging das Anreisekonzept mit reduzierten Parkplätzen, aber mehr Zügen und Bussen auf bzw. wurde gut angenommen. Es werde jedenfalls ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt und veröffentlicht. Einen Nachsatz konnte sich ein sichtlich erleichterter Prieler nicht verkneifen: „Ich bin begeistert von diesem Publikum.“

Publikum sorgte für „Gänsehautstimmung“

Hans Huemer von den Flying Bulls sagte zum Abschluss: „Uns begeistert die Volksfeststimmung, da haben wir selbst Gänsehautstimmung.“ Die Airpower sei für die Flying Bulls der absolute Höhepunkt der vielen Flugveranstaltungen, die man im Jahr absolviere.