Opernpucherl
KUG/Oper Graz
KUG/Oper Graz
KULTUR

Oper kommt mit „Berggeist“ in die Regionen

Mit der Produktion „Der Berggeist vom Schöckl“ begeben sich die Grazer Oper und die Kunstuniversität (KUG) in die ländlichen Gebiete der Steiermark. Die Künstler fahren mit einem Kleinwagen in sieben Regionen, um dort den ersten Teil der Sage aufzuführen.

Ein Mini-Orchester mit vier Instrumenten, ein Sänger und eine Sängerin werden im „Opernpucherl“ – einem Kleinwagen – unterwegs sein, um jeweils den ersten Teil der Sage des Berggeists vom Schöckl zur Aufführung zu bringen. Der zweite Teil findet dann am 14. Mai in der Grazer Oper statt.

Zeitlose Themen

Die Geschichte erzählt von einem Bauern, der unfreiwillig in das Reich des Berggeistes gelangt und von diesem für seine Bescheidenheit belohnt wird. Der Grazer Komponist Christoph Breidler und die Wiener Autorin Susanne F. Wolf interessierte der Blick einer vergangenen Epoche auf zeitlose Themen wie die Ausbeutung der Natur und ihrer Bodenschätze, Gier, Großzügigkeit und nicht zuletzt Liebe. Steirische Harmonika, Viola, Klarinette und Tuba sind die Instrumente, auf denen das zeitgenössische Werk erklingen wird.

Zweiter Teil bei freiem Eintritt

Das Publikum erlebt die Aufführung des ersten Teils hautnah in den ortseigenen Kulturräumen, Musikschulen oder Vereinsheimen in 15 steirischen Gemeinden. Gestartet wird am 10. März in St. Radegund. Das Ende erfahren Interessierte am 14. Mai in der Grazer Oper, wo die bisherigen Mitwirkenden zusammen mit den Grazer Philharmonikern auf der großen Bühne bei freiem Eintritt aufspielen werden.