Tanzende Mamas
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Chronik

Mama macht Party und geht aus

„Mama macht Party“ – so hat das Motto Sonntagabend in einer Grazer Großdisco gelautet. Der Hintergrund dieser Veranstaltung: Viele Frauen sind nach der Geburt ihres Kindes selten bis nie unterwegs. Eine neue Veranstaltungsreihe will das ändern.

Das Konzept einer eigenen Clubbingreihe für Mamas ist gerade erst von Deutschland zu uns herübergeschwappt – und es scheint, es ist gekommen, um zu bleiben.

Von 19.00 bis 22.00 Uhr reichte die offizielle Partyzeit. Für viele ist vor allem die Uhrzeit ein Grund zu kommen, wie jene Mama schildert: „Es ist einfach ein cooles Konzept, dass früher was los ist. Manche sind einfach schon in einem Alter, wo man ab elf oder zwölf nicht mehr Lust hat, fortzugehen.“

Normalerweise gehen die Kinder aus

Mamas jeden Alters sind in die Diskothek gekommen, um den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen. „Normalerweise sind meine Söhne da. Aber heute nicht, heute dürfen wir mal“, schildert eine Mutter. Eine andere ergänzt, man müsse sich das Partymachen als Mama schon etwas besser einteilen als früher ohne Kinder.

Mamas feiern unter sich

Schon beim Eingang zeige sich, dass hauptsächlich Mamas zum Tanzen und Feiern gekommen seien, sagt Michi, Mitarbeiter der Securityfirma. Denn viele Mamas würden beim Eingang schon ganz stolz Fotos ihrer Kinder zeigen.

Tanzende Mamas
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Mamas konnten schon ab 19.00 Uhr in der Diskothek feiern

Natürlich waren auch Papas willkommen, allerdings waren sie eher in der Minderheit anzutreffen. Unterdessen wagten sich viele Mama-Tochter-Duos oder sogar Schwiegermama-Schwiegertochter-Duos aufs Tanzparkett. „Es ist wirklich sehr cool, am liebsten gehe ich mit der Mama fort, das ist einfach besser!“, freut sich eine junge Steirerin.

Wiederholung garantiert

Martin Fritz vom Bollwerk Graz sieht in der Veranstaltung einen gelungenen Auftakt. „Wenn die Mütter ausgehen, feiern sie richtig!“ Eine Wiederholung werde es also definitiv geben, kündigt Fritz an. Viele der anwesenden Mamas fanden jedenfalls, dass man sich als Mama viel zu selten selbst hochleben und feiern lässt.