Finanzspritze für Grazer BiotechMed

Drei Grazer Universitäten bekommen knapp 4,4 Millionen Euro für die BiotechMed-Kooperation. Mit dem Geld sollen Behandlungen für Alzheimer, Schlaganfallpatienten oder auch Details des Fettstoffwechsels genauer erforscht werden.

Kooperationspartner sind die Med-Uni Graz, die TU Graz sowie die Karl-Franzens-Universität - sie bekommen nun vom Wissenschaftsministerium 4,4 Millionen Euro, um gemeinsam zu forschen. Ziel ist es unter anderem, den Lipid- und Energiestoffwechsel genauer zu analysieren, um daraus Rückschlüsse auf damit zusammenhängende Herz-Kreislauferkrankungen ziehen zu können; weiters werden sich Neuro-Wissenschaftler auf neue Behandlungsmethoden für Alzheimerpatienten konzentrieren.

Neue Technologien in Graz

Mit dem Geld werden an den drei Unis auch neue Technologien etabliert, wie etwa eine spezielle Form der Mikroskopie, die Multiphotonen-Mikroskopie - genutzt wird hier ein Lichtmikroskop, das mit Lasertechnik funktioniert. Investiert wird auch in die Aufrüstung von Geräten, die zur Bildverarbeitung, Modellierung und Simulation genutzt werden, und schließlich soll auch in den Ausbau von hochsensibler Magnetresonanztomographie Geld fließen, mit der auch kleinste Regionen des Gehirns sichtbar gemacht werden können.

Die Plattform „BioTechMed“ soll Humantechnologie, Medizin, Psychologie und Pharmazie bündeln; der Fokus der Zusammenarbeit liegt vorerst im Bereich der Forschung, eine verstärkte Kooperation im Bereich der studentischen Lehre sei aber denkbar, heißt es von den beteiligten Universitäten.

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