TS-Schenk für leichteren Waffenzugang

Bei einer Pressekonferenz des steirischen Teams Stronach (TS) am Freitag in Graz hat Klubobfrau Martina Schenk aufhorchen lassen: Vor dem Hintergrund der Polizeipostenschließungen soll es einen leichteren Zugang zu Waffen geben.

Am Tag zwei nach Frank Stronachs Abschied - mehr dazu in „Danke, dass ich hier sein durfte“ (news.ORF.at) - bot das steirische Team Stronach rund um Landesobfrau Waltraud Dietrich am Freitag eine breite Palette angedachter Themen: die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen, Bürokratie abbauen, Mobilität erleichtern, Pensionen aufbessern und nicht zuletzt: Sicherheit stärken.

Waltraud Dietrich und Martina Schenk

ORF.at

Leichterer Zugang zum Waffenpass, fordert Schenk - kein Redeverbot, sagt Dietrich

„Die Möglichkeit, eine Waffe zu tragen“

Und da ließ Nationalratsabgeordnete Martina Schenk vor dem Hintergrund der jüngsten Polizeipostenschließungen mit einer Forderung aufhorchen: „Ich möchte, dass jeder unbescholtene Bürger, der das Bedürfnis hat, sich selbst verteidigen zu wollen oder sein subjektives Sicherheitsgefühl erhöhen zu wollen, die Möglichkeit bekommen soll, eine Waffe zu bekommen und die Waffe auch bei sich tragen zu dürfen.“

Auf Nachfrage präzisiert Schenk: „Auf der einen Seite werden immer mehr Polizeidienststellen geschlossen, das subjektive Sicherheitsgefühl sinkt, und auf der anderen Seite ist auch der Zugang zu Privatwaffenbesitz erschwert worden. Es soll der Zugang erleichtert werden, dass der unbescholtene Bürger das Recht hat, einen Waffenpass zu bekommen.“

Waltraud Dietrich hat dazu ihre Meinung: „Was es bei uns nicht gibt, ist Redeverbot, Denkverbot, Sprechverbot. Ich glaube, dass es wichtig ist für eine demokratische Partei, alle Themen zu diskutieren und zu schauen, wie kann man es machen. Nachdem ich in einem Jägerhaushalt bin, haben wir viele Waffen, ich hoffe, dass ich privat nie eine brauche.“

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Landtagswahl 2015: „Wir kandidieren“

Gebraucht werden jetzt Weichenstellungen für das steirische Team in Richtung Landtagswahlen, so Dietrich, denn „ja, wir kandidieren, da gibt es überhaupt keine Frage“. Ob Dietrich selbst als Spitzenkandidatin ins Rennen geht, „wird die Zeit zeigen. Es ist nicht ausgeschlossen für mich, aber es ist auch nicht fix“.

Punkten will das Team, dem der Gründervater von Kanada aus nicht mehr als Beweger, sondern als Berater zur Seite stehen will, unter anderem mit Forderungen nach einer neuen Gründerzeit und als Anwalt der Bürger.

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