Silvesternacht: Einsatz für Sicherheit

Die Silvesternacht ist für die Exekutive eine der arbeitsintensivsten im Jahr. Im ganzen Land ist die Polizei im Einsatz, um für Sicherheit bei Feiern zu sorgen und die Einhaltung diverser Gesetze zu kontrollieren.

Die Polizei ist auf die heutige Nacht gut vorbereitet. Sowohl in der Grazer Innenstadt als auch bei diversen Feiern sind Beamte in Uniform und in Zivil im Einsatz.

Kriminalisten und Spuren

„Wir haben Sprengstoffhunde im Einsatz. Wir haben Kriminalisten im Einsatz, die auch auf mögliche Taschendiebstähle reagieren werden - also wir sind sehr gut vorbereitet“, so Polizeisprecher Fritz Grundnig.

Betonpoller aufgestellt

Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Sicherheit der Partygäste. In Graz beispielsweise wird es heuer auf dem Mariahilferplatz und rund um den Franziskanerplatz Silvesterfeiern geben. Dort wurden Betonpoller aufgestellt, damit keine Fahrzeuge in Menschenmengen rasen können.

Feuerwerk in Grazer Innenstadt verboten

Auch die Pyrotechnik - also Feuerwerks- und Knallkörper - sind ein Thema. In der Grazer Innenstadt ist das Zünden gänzlich verboten. „Es kann zu Anzeigen kommen, es kann zu Beschlagnahmungen kommen. Und die Strafen können hoch sein“, so Grundnig.

Wer dennoch zündet und dabei erwischt wird, muss mit bis zu 10.000 Euro Strafe rechnen. Gerade für Hunde und Katzen, aber auch für Wildtiere bedeutet die Silvesterknallerei puren Stress. Tierschützer rufen daher zum Raketenverzicht auf - mehr dazu in Silvester: Für Tiere der pure Stress.

Alkoholkontrollen

Auch dem Jugendschutz gilt das Augenmerk der Beamten. „Es werden auch Jugendliche, die Alkohol getrunken haben, kontrolliert. Auch das ist ein Schwerpunkt“, so Grundnig. Der Alkoholkonsum im Straßenverkehr werde in der gesamten Steiermark von Polizeistreifen kontrolliert.

Einbruchgefahr hoch

Auch sind mehr Polizisten wegen der erhöhten Einbruchsgefahr in der Silvesternacht unterwegs. „Wir haben auch die Erfahrung, dass, wenn sehr viele Menschen unterwegs sind, Einbrecherbanden das nutzen, um in die Häuser einzubrechen“, sagte Grundnig.

Eine hundertprozentige Sicherheit könne allerdings nie garantiert werden. Nahezu ausgebucht ist die Steiermark zum Jahreswechsel - mehr dazu in Silvester: Gut gebucht und viel Polizei.

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