„Klanglicht“ möchte 2018 neue Akzente setzen

Das Grazer Lichtinstallationsfestival „Klanglicht“ will heuer neue Akzente und Perspektiven setzen. Der Initiator des Festivals und Bühnen-Holding-Chef Bernhard Rinner stellte am Mittwoch einen Teil des diesjährigen Programmes vor.

Ziel sei es, „zu zeigen, was das Theater macht“ und die Stadt in eine Bühne zu verwandeln, so Rinner. Als eines der programmierten Highlights hob er das interaktive Tanz & Lichtinstallationsprojekt „Lumiere Tango“ des Niederländers Wouter Brave hervor - für die Produktion soll der Opernring teilweise gesperrt werden.

"Lumiere Tango"
APA/Bart van Overbeeke
Die Installation Lumiere Tango von Wouter Brave wird am Opernring eingerichtet

Veranstaltungstipp:

„Klanglicht 2018“ geht heuer von 28. bis 30. April in Graz über die Bühne

Ebenfalls vorgestellt wurden unter anderem ein Beitrag zum Rosegger-Jahr namens „Ich bin viele Gesichter“ des österreichischen Künstler-Duos Michael Bachhofer und Karl Wratschko - dieses will sich mit der vielschichtigen Persönlichkeit des steirischen Dichters kritisch auseinandersetzen -, weiters eine multimediale Indoor-Inszenierung im Schauspielhaus des Steirers David Reumüller, sowie eine Klanginstallation auf der Grazer Murinsel. Letztere will die Besucher akustisch unter die Wasseroberfläche versetzen.

Klanglicht 2018
klanglicht.at
„Transcience“ ist der Name der Installation von Philip Ross und Jeop Le Blanc auf der Grazer Murinsel

„Neue Perspektiven“

Für Festival-Macher Rinner geht es heuer nicht in erster Linie darum, den Rekord von geschätzten 50.000 Besuchern zu brechen, sondern „neue Perspektiven“ zu schaffen und künstlerisch mehr in die Tiefe zu gehen.

Die Gesamtkosten für das Festival bezifferte Rinner heuer mit rund 400.000 Euro. 40 Prozent davon entfallen auf private Sponsoren, den Rest bestreiten das Land Steiermark und die Stadt Graz.

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