Ein Wandertipp zum Wohlfühlen

Wanderexperte Günter Auferbauer lädt zu einer Wanderung im Schöcklland. Zum Wohlfühlen und ganzjährig begehbar sei die Strecke von Stattegg nach Peggau ins Murtal. Auf der Strecke warten Gasthäuser zur Einkehr und der Kesselfall.

Zum Wohlfühlen sei die Region Schöcklland, die ganzjährig zu Ausflügen und Spaziergängen lädt, sagt Auferbauer, das gilt auch für die Strecke von Stattegg über Semriach und dem Kesselfall in das Murtal nach Peggau.

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Diesen Wandertipp gibt es auch als pdf-Folder zum Ausdrucken: Vom Schöcklland in das Murtal

Vom „Theisslwirt“ zum Kesselfall

Vom Fuß der Leber in Stattegg führt ein markierter Weg hinauf zur Leber, der Einsattelung zwischen Rannach und dem Schöckl; anschließend geht es weiter durch Wälder zum „Theisslwirt“, dem ältesten Gasthaus am Schöckl: „Manche Personen kommen allein der Küche und des Ambientes wegen zum ‚Theisslwirt‘“, weiß Auferbauer.

Anschließend durchquert man Semriach, genauer gesagt den Ortsteil Präbichl, wo eine Kulturlandschaft mit großen und stattlichen Bauernhöfen wartet, bis man schließlich zum „Sandwirt“ kommt, der nächsten Möglichkeit, sich zu stärken, und auch der Eingang zum Kesselfall.

Schöcklland
Verbundlinie

Sendungshinweis:

„Radio Steiermark am Vormittag“, 22.9.2015

52 Brücken und Leitern

Der Kesselfall ist ein Klammsteg von etwa einem Kilometer Länge: „Die Steiganlage ist interessant, gut gezimmert und fleißig instand gehalten“, sagt Auferbauer. Der Kesselfall mit seinen über 50 Brücken und Leitern wird auch alle zwei bis drei Tage kontrolliert und endet bei der Kerschbaummühle. Die Route führt dann weiter hinauf zur Haltestelle „Wegmacherhaus“, von wo aus man zur „Taschen“ gelangt, einem bekannten Orientierungspunkt, so der Wanderexperte.

Eine Wanderung in Abschnitten

Von der „Taschen“ führt der Abstieg hinunter nach Peggau, wo man dann den Hammerbach entlang bis zur Lurgrotte wandert. Schlusspunkt der Wanderung ist schließlich der Bahnhof Peggau-Deutschfeistritz - „die S-Bahn bringt uns zurück in Richtung Graz oder Bruck an der Mur“, so Auferbauer. Für ihn ist diese Wanderung deswegen so reizvoll, weil sie in mehreren Teilen zurückgelegt werden kann - und das das gesamte Jahr über.

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