Die Grazer Oper entführt nach Venedig

In der Grazer Oper ist derzeit die Operette „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß zu sehen. „Sei fröhlich, sei selig“ spiegelt die Lebensweise des Protagonisten Graf Guido wieder. Einem Lebemann, wie er im Buche steht...

Sendungshinweis:

„Tag in der Steiermark“, 23.11.2017

Als Modezar landet Graf Guido, gesungen von Lothar Odinius, in der Lagunenstadt - in einer Nacht, die buchstäblich aus dem Rahmen fällt. Der von allen Begehrte, kommt nur zur Karnevalszeit, diesmal auf der Suche nach der Schönsten der Schönen, die gleich mehrfach auftaucht. Eine Partie, die dem deutschen Tenor mundet: „Es kommt eine zweite Barbara dazu, was der Graf nicht erwartet hat. Aber er stellt sich schnell auf neue Situationen ein. Er ist ein absoluter Lebemann und liebt den Spaß, er liebt die Freude.“

Oper Graz
Werner Kmetitsch

Dolce Vita in allen Klischees

Die Bühne ist einem Kostüm des Arlecchino entsprungen, bunte Rauten ziehen sich über die 13 Grad steile Plattform und eine gekippte Hauswand. Dazwischen kleine Brücken und ein Wassergraben, den es stets zu überwinden gilt. Die Schrägen lassen dieses Venedig schaukeln und spiegeln die Ausgelassenheit der Figuren.

„Alles ist aus dem Lot, auch in ihren Köpfen. Wenn man betrunken ist, hat man ja das Gefühl, die Wände stürzten ein. Kennen Sie das?“, sagt der dänische Regisseur Peter Langdal. Das Dolce Vita entfaltet sich in allen Klischees - von Spaghetti über Amore bis zum Eifersuchtsdrama.

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