Kultur spezial - Literatur

Das pralle Leben, große Gefühle, spannende Geschichten, befreiendes Lachen - das alles passt zwischen zwei Buchdeckel und ist an jedem ersten und dritten Sonntag auf Radio Steiermark zu hören.

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APA/dpa/Matthias Hiekel

Im Literaturmagazin am ersten und dritten Sonntag von 19.00 bis 20.00 Uhr berichtet Radio Steiermark über literarische Neuerscheinungen, über die man spricht oder solche, über die man sprechen wird. Im Gespräch erzählen Menschen von Büchern, die für ihr Leben von Bedeutung gewesen sind; außerdem lesen Schauspieler Texte heimischer Autoren – die Textauswahl treffen Sie. Und falls Sie Literaturanregungen suchen - Günter Encic gibt Lesetipps und Hinweise auf Literaturveranstaltungen.

Ausgabe vom 3. Juli

  • Christoph Dolgan veröffentlicht im Literaturmagazin erstmals seinen Text „Brückenkopf“: Zwei Freunde nähern sich einem Obdachlosen an, sie gewinnen sein Vertrauen und verbringen viel Zeit mit ihm - bis irgendwann die Handlung kippt und der Obdachlose instrumentalisiert wird. Christoph Dolgan sagt, ihm liege es daran, dass Leser auch ihre eigene Lesehaltung hinterfragen, etwa die Entscheidung darüber, welcher Protagonist die Sympathien bekommt und welcher nicht. Ebenfalls eine Erstveröffentlichung ist „Brutus. Naive Melody“ von Alexander Micheuz.
  • An diesem Wochenende wurden die Preisträger des Literaturwettbewerbs „Wortschatz 2016“ in Markt Hartmannsdorf gekürt. Zwei der Preisträgerinnen, Tanja und Karin Pallier, erzählen, wie sie sich dem Motto des Wettbewerbs - „fremd“ - angenähert haben. Außerdem lesen sie Auszüge aus ihren Texten.
  • Zu hören ist außerdem Ann Cotten: Die Autorin greift in ihrem Versepos „Verbannt“ auf eine alte englische Strophenform zurück, weicht allerdings das Reimschema auf, um mehr literarischen Spielraum zu haben. Eine TV-Moderatorin wird auf eine Insel verbannt. Sie nimmt unter anderem das vielbändige Meyer-Konversationslexikon aus dem Jahre 1910 mit auf die Insel. Das Buch „Verbannt“ ist im Juli auf Platz eins der ORF- Bestenliste.
  • Die Leiterin der ORF- Hör – und Seebühne, Ilse Amenitsch, gibt einen Überblick über die Schwerpunkte der Lesungen am Funkhausteich und sie weist auf musikalische Höhepunkte hin.

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